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BMW-DM.de |
Geschichte
Beginn
Vorgänger von BMW waren die 1913 von
Karl Rapp
gegründeten Rapp Motorenwerke GmbH. Sie änderten ihren Namen im April 1917
zunächst in BMW GmbH und ein Jahr später, nach der Umwandlung in eine
Aktiengesellschaft, in BMW AG. Der erste Geschäftsführer war bis 1942
Franz Josef Popp. In der jungen Firma machte sich der aufstrebende
Ingenieur
Max Friz schnell einen Namen: Er entwickelte 1917 einen
Flugzeugmotor mit Überverdichtung. Dadurch wurde der Leistungsverlust in
der Höhe verringert. Diese Konstruktion bewährte sich so gut, dass BMW von
der Preußischen Heeresverwaltung einen Auftrag über 2.000 Motoren erhielt.
Am 17. Juni 1919 wurde mit einem
BMW IIIa noch heimlich der Höhenweltrekord von 9.760 Metern erzielt,
doch mit dem Ende des
Ersten Weltkrieges und dem
Versailler Vertrag schien bereits das Ende der Firma gekommen zu sein:
Der Friedensvertrag verbot es für fünf Jahre, in Deutschland Flugzeugmotoren
- damals das einzige Produkt von BMW - herzustellen. 1922 verließ
Hauptaktionär
Camillo Castiglioni die Firma und nahm die Namensrechte an BMW mit. Er
ging zu den
Bayerischen Flugzeugwerken (BFW).
Diese waren aus dem am
7. März
1916
registrierten Gustav-Otto-Flugzeugwerk von
Gustav Otto, einem Sohn des Ottomotor-Erfinders
Nikolaus Otto hervorgegangen. Dieser 7. März 1916 gilt in der
offiziellen Firmengeschichtsschreibung als Gründungsdatum von BMW. Mit dem
Wechsel von Castiglioni werden aus den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW) BMW.
Die Firma aber, die bis dahin BMW hieß, wurde zur
Südbremse und später dann zur
Knorr-Bremse.
Ein Jahr nach dem Namenswechsel, 1923, entwickelten Max Friz und Martin
Stolle das erste BMW-Motorrad, die R32, und legten damit den Grundstein für
eine neue Produktionslinie: Motorräder. Friz brauchte für den Entwurf der R
32 nur fünf Wochen. Bis heute hat sich das Grundprinzip dieses Motorrades
erhalten:
Boxermotor und
Kardanantrieb im Doppelrohrrahmen.
Ab 1924 wurden auch wieder Flugmotoren hergestellt.
Start als Automobilhersteller in Eisenach
Im Jahre 1928
übernahm BMW die
Fahrzeugfabrik Eisenach A.G., den Hersteller des Kleinwagens
Dixi, und
avancierte so zum Automobil-Hersteller. Am 22. März 1929 produzierte BMW
sein erstes Serien-Automobil im Thüringischen
Eisenach.
Das Modell hieß 3/15 PS bzw. DA 2 und war ein Lizenzbau des britischen
Austin
Seven. Montiert wurde der Wagen in Berlin mit einer von Ambi-Budd
gelieferten Karosserie, die dem ebenfalls in Austin-Lizenz gebauten
Rosengart ähnelte. 1932 folgte dann der erste echte“ BMW namens AM1 (für
„Automobilkonstruktion München Nr. 1“), d. h. die erste BMW-eigene
Automobilkonstruktion, welche gegenüber dem sogenannten DIXI größer und
technisch fortschrittlicher ausfiel (z. B. obengesteuerte Ventile,
Vierradbremse, Schwingachse vorn). Die erste komplette Neukonstruktion unter
der BMW-Ägide war der 1933 vorgestellte 303 mit 1,2 Liter
6-Zylindermotor, eine Konstruktion von Fritz Fiedler (1899–1972). Infolge
des ab 1933 wieder stark erweiterten Flugmotorenbaus wurde die Auto- und
Motorradsparte fast zum Nebenzweck. Auch in
Eisenach
entstand ein neues großes BMW-Flugmotorenwerk. Trotzdem gelangen mit den
Neuentwicklungen 326 (1935), 327 (1937) und dem 1936
vorgestellten Sport-Roadster
328
attraktive Modelle. Besonders der 328 überzeugte nicht nur durch seine
Konstruktion, sondern auch durch zahlreiche Erfolge bei Sportwagen-Rennen,
unter anderem der
Mille Miglia 1940. Dieses Modell begründete den Ruf von BMW als
Hersteller sportlicher Automobile, der auch nach dem Krieg in Erinnerung
blieb. Den Briten gefiel der Wagen so gut, dass sie ihn in Lizenz als
Frazer-Nash nachbauten, wobei diese Firma bereits seit 1934 importierte
BMW-Motoren verwendet hatte.
Während des Zweiten Weltkrieges
Nach Ausbruch des
Zweiten Weltkrieges konzentrierte sich BMW ganz auf den Flugmotorenbau.
Der bis zu 1467 kW (2000 PS) starke Doppel-Sternmotor
BMW 801
war einer der wichtigsten deutschen Flugzeugmotoren. Er wurde unter anderem
in die
Focke-Wulf Fw 190 eingebaut. Außerdem wurden die „Wehrmachtsgespanne“
(schwere Motorräder mit angetriebenem Beiwagen) und zwischen 1937 und 1942
das Automodell 325 gebaut. Letzteres musste als sogenannter „Leichter
Einheits-Pkw“ in weitgehend identischer Konstruktion auch von
Stoewer
und Hanomag
nach Vorgaben der
Wehrmacht
hergestellt werden.
BMW setzte zur Fertigung von Flugzeugmotoren zahlreiche
Zwangsarbeiter ein, die im Außenlager
Allach des
Konzentrationslagers Dachau untergebracht waren.
Nachkriegszeit
1945 war das
Münchener Stammwerk fast völlig zerstört und das
Automobilwerk Eisenach von der Sowjetunion übernommen worden. Da das
Eisenacher Werk im Besitz aller Produktionswerkzeuge war, konnte es sofort
nach dem Krieg die Vorkriegs-Typen wieder anbieten. Dies geschah auch unter
dem Namen „BMW“. Da BMW in München es nicht hinnehmen wollte, dass unter
diesem Namen Autos angeboten wurden, ohne auf deren Produktion Einfluss zu
haben, ließ man den Eisenachern
1951 das Führen
des Namens „BMW“ gerichtlich verbieten. Die Eisenacher Fabrikate wurden
daraufhin unter dem Namen „EMW“ angeboten.
1952 wurde das
Eisenacher Werk dann zum
Volkseigenen Betrieb (VEB) erklärt.
In München waren bis dato nie Automobile produziert worden, zusätzlich
war das Stammwerk zerbombt und von Demontagen betroffen. Zunächst hielt sich
BMW mit der Fabrikation von Motorrädern, Kochtöpfen und Fahrzeugbremsen über
Wasser. Doch 1951 konnte das erste Nachkriegs-Automobil vorgestellt werden.
Der
BMW 501, ein exklusives Luxusmodell mit zunächst 6-Zylinder-, dann
V8-Motoren ausgestattet, erhielt ob seiner geschwungenen Karosserieform bald
den Spitznamen „Barockengel“. Die Produktion dieses Wagens war leider so
aufwendig, dass BMW bei jedem verkauften Exemplar ca. 4.000 DM Verlust
einfuhr. Ein weiteres Problem war der ab Mitte der 50er Jahre stark
rückläufige Motorrad-Absatz. Auch der
1955 in
Produktion genommene Kleinstwagen
Isetta,
eine Lizenzproduktion des italienischen ISO-Konzerns konnte die sich schnell
verschärfende Finanzkrise nicht abwenden. Das Unternehmen baue mit 501
einerseits und Isetta andererseits Autos für „Bankdirektoren und
Tagelöhner“, schrieb
Der
Spiegel 1959;
Autos der Mittelklasse dazwischen fehlten damals im BMW-Modellprogramm.
Krise und Beinaheübernahme
Nachdem in den Geschäftsjahren 1958 und 1959 hohe Verluste erwirtschaftet
worden waren, kam es zu der dramatischen Hauptversammlung vom 9. Dezember
1959. Vorstand und Aufsichtsrat, beide von der Deutschen Bank eingesetzt,
legten ein Angebot vor, nach dem BMW an
Daimler-Benz AG (Großaktionär ebenfalls Deutsche Bank) verkauft und die
Kleinaktionäre fast enteignet worden wären. Das Schicksal von BMW schien
besiegelt, da die
Deutsche Bank dank des
Depotstimmrechts etwa die Hälfte des
Aktienkapitals vertrat. Aber es kam anders: Eine Ablehnungsfront,
gebildet aus Belegschaft und Betriebsräten, BMW Händlern und
Kleinaktionären, wehrten das
Übernahme-Angebot
ab, da sie mit Hilfe des
Darmstädter
Aktionärs
und Kohlenhändlers Erich Nold sowie des
Frankfurter
Rechtsanwalts Dr. Friedrich Mathern die
Bilanz
anfechten ließen. Dazu genügten 10 Prozent der Stimmen. Die
Bilanz war
in der Tat fehlerhaft, da in ihr die Entwicklungskosten für das neue Modell
700
innerhalb eines Jahres
abgeschrieben worden waren. So wurde die Übernahme verhindert.
Beginn des Wiederaufstieges und Glas-Übernahme
BMW blieb selbständig, aber es fehlte immer noch das so dringend
benötigte Mittelklasse-Modell, für dessen Entwicklung kein Geld da war. Hier
trat nun der
Bad
Homburger Industrielle
Herbert Quandt auf den Plan. Er erklärte sich bereit, nach einem
Kapitalschnitt eine anschließende
Kapitalerhöhung durchzuführen, bei der er die nicht an den Mann
gebrachten Aktien selbst übernehmen werde. Dies geschah auch, der
Kapitalanteil der Quandt-Gruppe stieg auf ca. 60 Prozent, und die Banken
verloren ihren Einfluss bei BMW. Dadurch und durch einen Verkauf des
Turbinen-Werks in
Allach
bekam BMW ausreichende finanzielle Mittel für die Entwicklung des neuen
Mittelklasse-Modells. Das Modell sollte Limousinen-Charakter mit einer hohen
Motorleistung haben, da sich in den 60er Jahren durch dem Konkurs von
Borgward
eine Marktlücke auftat, der mit der Isabella ein bewährtes Fahrzeug in
dieser Kategorie gefertigt hatte.
1962 wurde
der neue BMW 1500 der „Neuen
Klasse“ vorgestellt und wurde nach Anfangsschwierigkeiten und mit den
Versionen BMW 1800 und BMW 2000 zu einem großen Erfolg, der durch seine
Siege bei
Tourenwagen-Rennen noch verstärkt wurde. Der Wiederaufstieg von BMW kam
mit dem 1966
vorgestellten Modell „Null-Zwei“
(1602,1802,2002) endgültig in Fahrt.
BMW-Glas 3000 aus dem Jahre 1968
1967 wurde
die
Hans Glas GmbH in
Dingolfing übernommen und zu einem eigenen Produktionsstandort
ausgebaut. Einige Modelle aus dem Produktprogramm von Glas wurden noch eine
Zeit lang weiter produziert. Diese trugen den Markennamen BMW-Glas
und das BMW-Logo. Mit dem Auslaufen dieser Modelle ließ man auch den Namen
Glas sterben.
Der 1968 vorgestellte
BMW E3 „2500“,
später auch „2800“,“3,0 SI“ begeisterte die Fachwelt durch
seine Laufruhe und sein Durchzugsvermögen.
Das Rover-Debakel
Anfang der 90er Jahre glaubte man bei BMW, langfristig auf dem Weltmarkt
nur als großer Volumenhersteller überleben zu können. Um nicht selbst eine
Frontantriebsplattform etc. entwickeln zu müssen und um die nötigen
Kapazitäten zu gewinnen, übernahm BMW deshalb 1994 den britischen Hersteller
Rover Group (Rover,
MG,
MINI,
Land
Rover). Dies erwies sich jedoch als folgenschwere Fehlentscheidung, die
BMW insgesamt 9 Milliarden DM und den Vorstandsvorsitzenden
Bernd Pischetsrieder sowie den Technikvorstand
Wolfgang Reitzle ihre Posten kostete. Beide schieden aus dem Unternehmen
BMW aus.
Von Anfang an hatte die Zusammenarbeit mit der Rover Group nicht
reibungslos funktioniert; die noch im
Joint Venture mit
Honda
entstandene Modellpalette von Rover erwies sich als veraltet und wenig
attraktiv. Auch die Verarbeitungsqualität ließ zu wünschen übrig. Aufgrund
des sehr traditionellen Designs und des fehlenden Images von Rover wurden
die erwarteten Verkaufszahlen nie erreicht. Dazu kam noch der
"Inhouse"-Wettbewerb, denn dem Land Rover machte die 1999 von BMW neu
eingeführten X-Modellpalette (damals nur der
X5)
Konkurrenz. Die von Rover erwirtschafteten Verluste wurden durch die
dreißigprozentige Aufwertung des
Britischen Pfunds im Zeitraum von 1994 bis 2000 gegenüber der
D-Mark multipliziert. (Basis: durchschn. GBP-DEM-Kurs 1994: GBP/2,50
DEM; 2000: GBP/3,25 DEM)
Aus diesen Gründen zog BMW 2000 die Notbremse und beendete das Projekt
Rover. MG-Rover wurde für die symbolische Summe von 5 Pfund an eine
britische Investorengemeinschaft verkauft; Land Rover ging für einen
wesentlich höheren Preis (der neue Range Rover war schon entwickelt) an
Ford. Nur die Kleinwagen-Marke
Mini verblieb in der BMW Group.
Zeittafel
- 1916: Gründung der
Bayerischen Flugzeug-Werke (BFW)
- 1917: Umbenennung der Rapp-Motorenwerke in Bayerische Motoren Werke
GmbH
- 1918: Umwandlung in eine
Aktiengesellschaft;
Franz Josef Popp wird erster Generaldirektor ( =
Vorstandsvorsitzender) von BMW.
- 1922: Aus den Bayerischen Flugzeugwerken wird BMW
- 1923: Bau des ersten
Motorrades
- 1928: Übernahme der
Fahrzeugfabrik Eisenach A.G.
- 1929: Bau des ersten Automobils BMW 3/15 PS bzw. AM1 in
Eisenach
- 1934: Ausgliederung der Sparte Flugmotoren in die BMW Flugmotorenbau
GmbH
- 1944: Starke Zerstörung des Werkes
München
durch Luftangriffe
- 1945: Erlaubnis zur Reparatur von US-Armeefahrzeugen und
Motorradherstellung, aber gleichzeitig Demontage der Werke München und
Allach
- 1948: Erstes Nachkriegsmotorrad
- 1959: Historische Hauptversammlung, auf der die Übernahme durch
Daimler Benz verhindert werden kann
- 1960: BMW beschäftigt 7.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen
Jahresumsatz von 239 Millionen DM
- 1961: Der legendäre Paul-G. Hahnemann („Nischen-Paule“) wird
Vertriebsvorstand
- 1963: Erstmals gibt es wieder eine Dividende. Karl-Heinz Sonne
übernimmt den Vorstandsvorsitz.
- 1967: Übernahme der Hans Glas GmbH, anschließend Ausbau zur
Werksgruppe
Dingolfing
- 1969: Umzug des Motorradbereichs nach
Berlin
- 1969: BMW beschäftigt 21.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen
Jahresumsatz von 1,5 Milliarden DM.
- 1970:
Eberhard von Kuenheim übernimmt den Vorstandsvorsitz, er wird ihn
bis 1993 innehaben. Gründung der
Herbert Quandt Stiftung.
- 1972: Bau des neuen Verwaltungsgebäudes, des „Vierzylinders“,
in
München-Milbertshofen
- 1972: Bau des Werks in
Südafrika
- 1973: Eröffnung des Werks
Landshut
- 1978: Vorstellung eines 5er mit Wasserstoffmotor in Zusammenarbeit
mit dem DLR
- 1978: BMW beschäftigt 30.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen
Jahresumsatz von 6,0 Milliarden DM.
- 1979: Eröffnung des Motorenwerks in
Steyr (Österreich)
- 1984: Eröffnung des Motorradwerks in
Berlin-Spandau
Forschungs- und Innovationszentrum München - Haupteingang
Knorrstraße
- 1985: Baubeginn für das Forschungs- und Innovationszentrum
(FIZ)
- 1985: Gründung der
BMW Technik GmbH für Vorentwicklungen
- 1987: Eröffnung des Werks
Regensburg
- 1990: Offizielle Eröffnung des FIZ
- 1990: BMW beschäftigt 70.900 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen
Jahresumsatz von 27,1 Milliarden DM.
- 1992: Eröffnung des Werks
Spartanburg (South
Carolina) in den USA
- 1993:
Bernd Pischetsrieder wird Vorstandsvorsitzender
- 1994: Kauf der
Rover Group inklusive der Marke
Mini
- 1999: BMW schließt einen Vertrag mit dem russischen Unternehmen
„Autotor“ aus der Stadt
Kaliningrad (ehemaliges Königsberg); Start der Autoherstellung
- 1999:
Joachim Milberg übernimmt den Vorstandsvorsitz
BMW-Welt vom Olympiaturm gesehen, während der Bauarbeiten im
Oktober 2006
Produkthistorie
- 1917: Höhenflugmotor III a, Sechszylinder-Reihenmotor, 19 Liter,
wassergekühlt, 136 kW (185 PS)
- 1918: Höhenflugmotor IV, Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter,
wassergekühlt, 184 kW (250 PS)
- 1919: Lastwagenmotor M4 A1, Vierzylinder-Reihenmotor, 8.000 cm³,
obenliegende Nockenwelle 44 kW (60 PS)
- 1920: Bootsmotor M4 A12, Vierzylinder-Reihenmotor, 8.000 cm³,
obenliegende Nockenwelle, Wendegetriebe, 44 kW (60 PS)
- 1921: Compound-Motor für Personenwagen, Vierzylinder-Reihenmotor,
8.000 cm³, obenliegende Nockenwelle, angebautes 2-Gang-Getriebe, 44 kW
(60 PS)
- 1922: Kleinmotor M2 B15, Zweizylinder-Boxermotor, 500 cm³, Erster
Serienbau eines Boxermotors, 4,8 kW (6,5 PS)
- 1923: Motorrad R 32 mit querliegendem Zweizylinder-Boxermotor, 500
cm³, angeblocktem 3-Gang-Getriebe, Kardanantrieb, Doppel-Stahlrohrrahmen
(erstes Motorrad dieser Konstruktion), 6,25 kW (8,5 PS)
- 1924: Serienfertigung des Sechszylinder-Flugmotors IV, 22,9 Liter,
jetzt mit 228 kW (310 PS)
- 1925: Motorrad R 37 mit obengesteuertem Zweizylinder-Boxermotor, 500
cm³, 12 kW (16 PS), Stahlzylinder
- 1925: Motorrad R 39 mit Einzylindermotor, 250 cm³, 4,8 kW (6,5 PS),
erster Einzylindermotor von BMW
- 1926: Flugmotor V, Sechszylinder-Reihenmotor, 24,3 Liter, 235 kW
(320 PS), erste Blockbauweise
- 1926: Flugmotor V a, Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter, 235 kW
(320 PS)
- 1926: Flugmotor VI, Zwölfzylinder in V-Form 60 Grad, 46,9 Liter, 405
kW (550 PS), der meistgebaute wassergekühlte BMW-Flugmotor
- 1926: Motorrad R 42 mit Zweizylinder-Boxermotor, 500 cm³, 8,8 kW (12
PS)
- 1927: Flugmotor VII a, Zwölfzylinder in V-Form 60 Grad, 46,9 Liter,
441 kW (600 PS)
- 1927: Motorrad R 47 mit Zweizylinder-Boxermotor, 500 cm³, 13 kW (18
PS)
- 1928: Flugmotor VIII U Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter, 390 kW
(530 PS), Untersetzungs-Getriebe
- 1928: Flugmotor BMW-Hornet, Neunzylinder-Sternmotor, 27,7 Liter, 386
kW (525 PS), luftgekühlt (Lizenzbau)
- 1928: Motorrad R 52 mit Zweizylinder-Boxermotor, 500 cm³, 8,8 kW (12
PS)
- 1928: Motorrad R 57 mit Zweizylinder-Boxermotor, 500 cm³, 13 kW (18
PS)
- 1928: Motorrad R 62 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 cm³, 13 kW (18
PS) (erste 750-cm³-Maschine)
- 1929: Erster BMW Wagen mit Vierzylinder-Motor, 750 cm³, 11 kW (15
PS), Lizenzbau
- 1929: Motorrad R 63 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 cm³, 18 kW (24
PS)
- 1930: Flugmotor X a, Fünfzylinder-Sternmotor, 2,9 Liter, 50 kW (68
PS), luftgekühlt
- 1930: Motorrad R 11 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 cm³, 15 kW (20
PS), erster Preßstahlrahmen
- 1930: Motorrad R 16 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 cm³, 24 kW (33
PS)
- 1931: Flugmotor VIII, Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter, 390 kW
(530 PS)
- 1931: Flugmotor IX, Zwölfzylinder-Motor in V-Form 60 Grad, 46,9
Liter, 588kW (800 PS)
- 1931: Motorrad R 2 mit Einzylinder-Motor, 200 cm³, 4,4 kW (6 PS)
- 1932: Personenwagen AM1 bis AM4 mit Vierzylinder-Reihenmotor, 795
cm³, 14,7 (20 PS), (erste Eigenkonstruktion)
- 1932: Motorrad R 4 mit Einzylinder-Motor, 400 cm³, 10kW (14 PS)
- 1933: Flugmotor 132, Serie 1 und 2, Neunzylinder-Sternmotor, 27,7
Liter, 478 kW (650 PS), luftgekühlt
- 1933: Dreirad-Transportwagen mit Einzylinder-Motor, 200 oder 400
cm³, 4,4 oder 10 kW (6 o. 14 PS), Kardanantrieb
- 1933: Personenwagen 303 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1175 cm³, 22
kW (30 PS), der erste BMW Wagen mit 6 Zylindern
- 1934: Flugmotor 132 Dc, Neunzylinder-Sternmotor, 27,7 Liter, 625 kW
(850 PS)
- 1934: Personenwagen 309 mit Vierzylinder-Reihenmotor, 875 cm³, 16 kW
(22 PS)
- 1934: Personenwagen 315 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.490 cm³, 25
kW (34 PS)
- 1935: Personenwagen 315/1 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.490 cm³,
29kW (40 PS)
- 1935: Personenwagen 319 und 319/1 mit Sechszylinder-Reihenmotor,
1.911 cm³, 33 oder 40 kW (45 o. 55 PS)
- 1935: Personenwagen 320 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 cm³, 33
kW (45 PS)
- 1935: Motorrad R 12 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 cm³, 20 PS
- 1935: Motorrad R 17 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 cm³, 24 kW (33
PS), (Einführung der Teleskop-Vorderradfederung im Preßstahlrahmen)
- 1936: Personenwagen 326 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 cm³, 38
kW (50 PS), (Drehstabfederung der Hinterachse)
- 1936: Personenwagen 328/Sport mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975
cm³, 59 kW (80 PS)
- 1936: Personenwagen 329/Cabrio mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975
cm³, 33 kW (45 PS)
- 1936: Motorrad R 3 mit Einzylinder-Motor, 300 cm³, 8,1 kW (11 PS)
- 1936: Motorrad R 20 mit Einzylinder-Motor, 200 cm³, 5,9 kW (8 PS)
- 1936: Motorrad R 5 mit Zweizylinder-Boxermotor, 500 cm³, 18 kW (24
PS)
- 1936: Motorrad R 6 mit Zweizylinder-Boxermotor, 600 cm³, 13 kW (18
PS), (Wiedereinführung des Doppel-Stahlrohrrahmen)
- 1937: Personenwagen 327 Coupé und Cabriolet mit
Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 cm³, 40 kW (55 PS)
- 1937: Geländewagen 325 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 cm³, 38
kW (50 PS), Allradlenkung und Allradantrieb
- 1937: Motorrad R 35 mit Einzylinder-Motor, 350 cm³, 10 kW (14 PS)
- 1938: Motorrad R 51, R 61, R 66, R 71 mit Zweizylinder Boxermotor,
erstmals mit gefedertem Hinterrad (Geradeweg Federung)
- 1940: Motorrad
R 75 mit angetriebenem
Seitenwagen
- 1955: Sportwagen
BMW 507,
„italienische“ Karosserie, V8-Motor fr US-Markt, nur 258 Stück gebaut
BMW 600, bei den „2000 km durch Deutschland“ 2006
- 1961: Vorstellung des BMW 1500 („Neue Klasse“) auf der IAA - mit
diesem Fahrzeug beginnt der dauerhafte Erfolg
- 1965: BMW 700 LS Coupé, siehe Abbildung rechts
- 1966: Vorstellung des
BMW
1600-2, zwei Jahre später kommt der legendäre
BMW
2002
- 1973: Turbo Technologie geht in Serie (2002
turbo)
- 1980: Mit der
R 80 G/S wird die erste Serien-Reiseenduro
vorgestellt. Das Modell wird ein großer Erfolg und sichert den Bestand
der BMW-Motorradherstellung.
- 1983: Motorradbaureihe K 100 mit längs eingebautem liegendem
Vierzylinder-Reihenmotor, 1.000 cm³, 90 PS
- 1985: Motorradbaureihe K 75 mit längs eingebautem liegendem
Dreizylinder-Reihenmotor, 750 cm³, 55 kW (75 PS)
- 1989: Produktionsbeginn für den futuristischen Roadster
BMW Z1
von dem innerhalb von 2 Jahren genau 8.000 Stück gebaut werden
- 1991: Einführung des
Xenonlichtes im Automobilsektor in der 7-er-Reihe (E32)
- 1994: Ablösung der traditionsreichen
Motorrad-Zweiventil-Zweizylinder-Boxermotoren durch ein neue
entwickeltes Vierventil-Aggregat, um strengere Umweltauflagen erfüllen
zu können.
- 1994: Mit dem einfacher konstruierten und günstiger herzustellenden
E36-Ableger
„Compact“ steigt BMW in die Kompaktklasse ein.
- 1995: Vorstellung des Z3 im James Bond Kinofilm „Golden Eye“
- 1998: Das erste Sports Activity Vehicle von BMW, der
X5
kommt auf den Markt
- 2001: Einführung des elektronischen Bedienkonzeptes
iDrive
in der 7-er-Reihe (E65/66)
- 2004: Der Einser wird eingeführt.
- 2006: Auf dem Automobilsalon in Genf wird der neue BMW Turbomotor
vorgestellt. Er hat eine Leistung von 306 PS und erreicht ein maximales
Drehmoment von 400 Nm.
- 2006: Vorstellung des Z4 Coupés
- 2006: Der neu aufgelegte X5 bietet bis zu 7 Sitzplätze
- 2007: Der BMW
Hydrogen 7 ist serienreif und wird limitiert im BMW Werk Dingolfing
produziert
- 2007: Das 3er Cabrio erhält ein dreiteiliges Klappdach in
Stahlblech-Leichtbauweise
Die Produktpalette
Alle fünf Generationen der BMW 3er-Reihe
2004er BMW 645Ci (US-Version)
Instrumenteneinheit eines BMW 320d
Automobile
Hauptartikel:
BMW-Pkw
Überblick
Seit dem 1972
als Nachfolger der „Neuen Klasse“ vorgestellten „520“ (sprich: fünf-zwanzig)
besteht die Nomenklatur für BMW-Modelle aus den Ziffern
„3“,
„5“ und
„7“ als
Bezeichnung für „untere
Mittelklasse“ (später
Mittelklasse), „obere
Mittelklasse“ und „Oberklasse“
und den angefügten zwei Ziffern für den Hubraum. Es gibt ebenfalls den BMW
M3,
M5 (Touring
in Vorbereitung) und
M6. M5 und
M6 besitzen einen 373 kW (507 PS) starken Motor, die Geschwindigkeit wird
bei 250 km/h abgeregelt. Der M6 hat ein Dach aus Kohlefaser, das das Gewicht
und den Schwerpunkt senkt, jedoch sehr stabil ist. Coupé-Baureihen erhielten
die „6“,
später auch
„8“. 2004 wurde die Palette um die
„1“ für
ein Modell der
Kompaktklasse erweitert. Relativ neu im Programm sind die
Sports Utility Vehicles (SUV), die mit einem „X“ gekennzeichnet werden.
Bisher sind der
„X3“ und der
„X5“ im
Programm. Des weiteren bezeichnet das „i“ einen
Einspritzmotor. Heute gibt es allerdings bei BMW keine Motoren mit
Vergaser
mehr, und das „i“ ist den
benzinmotorisierten Modellen einer Baureihe vorbehalten. Ein „d“ hinter
den Typenkennziffern steht für einen
Dieselmotor, ein „C“ für
Coupé oder
Cabrio und
ein „x“ für
Allradantrieb, welcher bei BMW als
XDrive
bezeichnet wird. Besonders erfolgreich war die 3er Reihe
E30 ab
1982 mit ca. 2,3 Millionen Fahrzeugen oder auch die 1986 vorgestellte 7er
Reihe E32,
die erstmals mit V12-Motor angeboten wurde. Bei der E28er und E30er Baureihe
gab es auch die Modellreihe
325e/525e.
Das "e" steht hierbei für „eta“, das physikalische Zeichen für den
Wirkungsgrad. Der eta-Motor war so konstruiert dass er mittels niedriger
Drehzahl bei hohem
Drehmoment weniger Benzin verbrauchte, aber nicht die BMW-typische
Motorcharakteristik bot, die sich der BMW-Fahrer erhoffte. Daher wurden vom
325e bzw. 525e nur geringe Stückzahlen verkauft, was ihn zu einer eher
seltenen Modellvariante macht.
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